10 Datenschutz-Funktionen für Apple-User

Anlässlich des Datenschutztages am 28. Jänner, an dem weltweit der Schutz personenbezogener Daten im Internet im Mittelpunkt steht, macht Apple auf 10 Funktionen aufmerksam, die Nutzer:innen helfen, die Kontrolle über ihre Daten auf ihren Geräten zu behalten. [...]

(c) stock.adobe.com/FellowNeko

Bereits zum 18. Mal fand diese Woche am Dienstag, den 28. Januar 2025, der europäische Datenschutztag statt. Was Apple für seine Kunden bezüglich Datenschutz tut, können Sie in den zehn folgenden Tipps nachlesen. Weitere Informationen zu Datenschutz-Funktionen von Apple finden Interessierte zudem unter dem folgenden Link:
https://www.apple.com/at/privacy/

  1. Sperren oder Ausblenden einer App: Mit gesperrten und ausgeblendeten Apps können Nutzer:innen sicher sein, dass andere nicht versehentlich etwas Ungewolltes sehen, wenn sie jemandem ihren Bildschirm zeigen oder ihr Gerät aus der Hand geben. Nutzer:innen können eine App sperren, um Inhalte vor fremden Blicken zu schützen, oder eine App ausblenden, um zu verhindern, dass andere sie sehen. Hier mehr zum Sperren und Ausblenden von Apps. 
  2. Nur bestimmte Kontakte mit Apps teilen: Mit einem verbesserten „Zugriff auf Kontakte“ in iOS 18 gibt Apple Nutzer:innen die Kontrolle darüber, auszuwählen, welche Kontakte sie mit einer App teilen möchten, anstatt einer App Zugriff auf alle Kontakte zu gewähren. Hier mehr zum verbesserten „Zugriff auf Kontakte“.
  3. Im Modus „Privates Surfen“ werden Safari Fenster automatisch gesperrt: Wenn Nutzer:innen den Modus „Privates Surfen“ nutzen, merkt sich Safari weder die besuchten Seiten noch den Suchverlauf oder die AutoFill-Informationen. Apple hat die Möglichkeit hinzugefügt, im Modus „Privates Surfen“ Fenster automatisch zu sperren, sodass Nutzer:innen ihre Tabs geöffnet lassen und später einfach darauf zugreifen können, indem sie sie mit FaceID, TouchID oder ihrem Passwort entsperren. Hier mehr zum Sperren von Fenstern im Modus „Privates Surfen“.
  4. Schutz vor Tracking durch Links: Nutzer:innen stellen möglicherweise fest, dass einige Links, die sie im Internet besuchen, mit zusätzlichen Informationen versehen sind, um Nutzer:innen zu tracken. „Schutz vor Tracking durch Links“ entfernt unnötige Tracker, die einige Websites ihren URLs hinzufügen, wenn Nutzer:innen sie in Nachrichten oder E-Mails teilen, und während sie „Privates Surfen“ in Safari nutzen.
  5. Sicherheitsprüfung: Wenn die persönliche Sicherheit gefährdet ist, können Nutzer:innen mithilfe von „Sicherheitsprüfung“ das Teilen von Informationen schnell stoppen oder die Weitergabe an einzelne Personen und Apps überprüfen und aktualisieren. „Sicherheitsprüfung“ kann Nutzer:innen auch dabei helfen, zu überprüfen, mit wem sie Informationen teilen, Nachrichten und FaceTime auf ihrem iPhone einzuschränken, ihr Passwort zu ändern und vieles mehr. Hier mehr zu Sicherheitsprüfung. 
  6. App-Datenschutzbericht: Der App-Datenschutzbericht gibt Nutzer:innen mehr Einblick in die Art und Weise, wie Apps die Daten verwenden, für die sie eine Zugriffsberechtigung erteilt haben. Wenn diese Funktion aktiviert ist, können Nutzer:innen Details darüber einsehen, wie oft Apps auf ihre Daten zugreifen – z. B. auf ihren Standort, ihre Kamera, ihr Mikrofon und vieles mehr. Hier mehr zum App-Datenschutzbericht
  7. E-Mail-Adresse verbergen: „E-Mail-Adresse verbergen“ ist als Teil eines iCloud+-Abonnements verfügbar und ermöglicht es Nutzer:innen, eine eindeutige, zufällige E-Mail-Adresse zu erstellen, zur Nutzung in Apps oder auf Webseiten, so dass ihre persönliche E-Mail-Adresse privat bleibt. Ganz gleich, ob Nutzer:innen ein neues Konto bei einer App anlegen, sich online für einen Newsletter anmelden, einen Kauf mit Apple Pay tätigen oder eine E-Mail an jemanden senden, den sie nicht gut kennen, mit „E-Mail-Adresse verbergen“ bleibt die persönliche E-Mail-Adresse privat. Hier mehr zu dem Feature. 
  8. Ungefährer Standort: Apple ermöglicht Nutzer:innen, nur ihren ungefähren Standort mit Apps zu teilen – innerhalb eines Gebiets von fast 26 Quadratkilometern – und nicht ihren genauen Standort. So können sie Apps nutzen, um beispielsweise Restaurants in der Nähe zu finden oder sich über das lokale Wetter zu informieren, ohne mehr Informationen als nötig zu teilen. Hier mehr zur Kontrolle über geteilte Standortdaten
  9. Statusanzeigen zu Aufnahmen: Statusanzeigen geben an, wenn eine App das Mikrofon oder die Kamera eines iPhones verwendet. Ein orangefarbener Punkt zeigt an, wenn das Mikrofon eines Geräts verwendet wird, ein grüner Punkt, wenn die Kamera oder Kamera und Mikrofon eines Geräts verwendet werden, und informiert Nutzer:innen darüber. Hier mehr zu Statusanzeigen.
  10. iCloud Privat-Relay: Als Teil eines iCloud+-Abonnements ist „iCloud Privat Relay“ so konzipiert, dass es die Privatsphäre von Nutzer:innen schützt, indem es sicherstellt, dass beim Surfen im Internet in Safari niemand – nicht einmal Apple – sehen kann, wer die:der Nutzer:in ist und welche Websites besucht werden. Hier mehr zu iCloud Privat Relay

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