Alfresco präsentiert weltweites Partnerprogramm

Der ECM- und BPM-Anbieter Alfresco Software hat ein neues weltweites Partnerprogramm aufgelegt. Federführend für die Entwicklung des Programms war Bob Crissman, Alfresco Vice President of Global Channel Programs and Sales. [...]

Als Global Channel Chief von Alfresco leitet Bob Crissman seit Mai 2015 das weltweite Partner-Geschäft des Unternehmens. Das US-amerikanische Magazin CRN bezeichnete ihn erst kürzlich als einen der 50 einflussreichsten Channel Chiefs 2016. Zu den ersten Meilensteinen seiner bisherigen Arbeit bei Alfresco zählen eine bessere Fokussierung auf die Lösung der realen Kundenanforderungen durch Partner und die Entwicklung eines Partner Solution Frameworks, das Einblicke in Ergebnisse und Kunden-Feedbacks von bestehenden Partnerlösungen gibt und die Einschätzung erleichtert, welche der auf Alfresco basierenden Lösungen besonders erfolgreich sind. In diesem Zusammenhang wurde auch die Anzahl der Partner, für die ein Channel Account Manager verantwortlich zeichnet, optimiert. So kann Alfresco noch enger mit ausgewählten Partnern zusammenarbeiten. Besonders engagierte Partner sollen dadurch schneller wachsen können.

„Immer mehr Systemintegratoren, Softwarehersteller, Infrastrukturanbieter und Reseller entwickeln beeindruckende Lösungen mit Alfresco. Mit dem neuen Programm wollen wir den Erfolg unserer Partner weiter fördern“, sagt Crissman. „Künftig können wir die Arbeit derjenigen, die ihr Alfresco Business proaktiv vorantreiben, noch besser honorieren – der Schlüssel zu diesem Erfolg ist unser neues Partnerportal. Unser Ziel ist es, bis zum Ende dieses Kalenderjahres 70 Prozent unseres Geschäfts über unsere Partner abzuwickeln.“

ECHPFEILER DES PROGRAMMS

Das neue Partnerprogramm erleichtert neuen weltweiten oder auch überregionalen Lösungsanbietern den Start als Alfresco Partner. Darüber hinaus optimiert es das Alfresco OEM-Programm und rückt die wichtigen Technologiepartnerschaften mehr in den Fokus. Zum Programm gehören auch Bausteine für gemeinsame Vertriebs- und Marketingaktionen, Trainings sowie Support für die Entwicklung zertifizierter Lösungen, die auf der Technologie von Alfresco aufbauen.

Alfresco kategorisiert zukünftig Partner als „Strategic Certified“, „Premier Certified“ und „Authorised“. Die Partnerschaften unterscheiden sich nach Typ, Level sowie Bindung an Alfresco und beinhalten jeweils andere Elemente und Leistungen. Alle Partner haben Zugang zum neu entwickelten Portal, zur Erfassung von Projekten (Deal Registration), zu Geldern für gemeinsame Marketingaktivitäten sowie zu Trainings und zu Planungsmeetings mit dem zuständigen Channel Account Manager. Das neue Partnerportal bietet eine Synchronisation mit Salesforce und Lead-Registrierung, Vertriebs-Tools, Verkaufs-, Marketing- und Trainingsunterlagen sowie einen Veranstaltungskalender. Außerdem können darüber von Alfresco generierte Leads abgerufen werden.

„Wir sind begeistert von dem neuen Alfresco Partnerprogramm, das Zusammenarbeit und Innovation rund um unsere Kundenlösungen fördert. Mit diesem Programm, dem Ausbau unserer Partnerschaft und unserer technischen Expertise werden wir künftig sicherlich noch fortschrittlichere Lösungen für eine breitere Zielgruppe entwickeln können“, unterstreicht Adam Storch, VP Business Solutions, Micro Strategies.

„Wir haben für Lösungsanbieter der nächsten Generation ein starkes Leistungsversprechen“, setzt Crissman hinzu. „Alfresco verfügt über die führende ECM- und BPM-Open-Source-Plattform der Branche. Mit ihr können unsere Partner äußerst zuverlässige Applikationen entwickeln, um die geschäftlichen Herausforderungen ihrer Kunden einfach und modern zu lösen. Zahlreiche erfolgreiche Fallbeispiele mit unseren Partnern belegen dies.“ (pi)


Mehr Artikel

News

Fünf Mythen über Managed Services 

Managed Services sind ein Erfolgsmodell. Trotzdem existieren nach wie vor einige Vorbehalte gegenüber externen IT-Services. Der IT-Dienstleister CGI beschreibt die fünf hartnäckigsten Mythen und erklärt, warum diese längst überholt sind. […]

News

ESET: MDR-Lösungen für Managed Service Provider

ESET erweitert sein Angebot für seine Managed Service Provider (MSP) und Channel-Partner, um sie angesichts der zunehmend komplexen Bedrohungslandschaft gezielt zu unterstützen. Die neuesten Ergänzungen umfassen den Service „ESET MDR für MSPs“, eine erweiterte KI-gestützte Bedrohungsanalyse durch den ESET AI Advisor sowie flexible Preismodelle für MSP. […]

News

Geniale Handy-Tricks

Smartphones haben etliche Funktionen, die kaum jemand nutzt, aber Ihren digitalen Alltag bereichern können. Wir stellen Ihnen eine Auswahl der besten Geheimtipps vor – sowohl für Android-Smartphones als auch für Apples iPhones. […]

Die Kombination aus interner Mobilität und Ressourcenbeschränkungen führt schnell zu einem Wildwuchs bei den vergebenen Privilegien. (c) Unsplash
Kommentar

6 Wege, wie Privilege Management die Sicherheitslage verbessert

Identitäten, Konten, Computer, Gruppen und andere Objekte benötigen gleichermaßen Zugang zu Ressourcen – limitiert auf die jeweilige Rolle und nur solange der Zugriff tatsächlich gebraucht wird. Dies ist ein grundlegender Bestandteil eines Zero Trust Least Privilege-Modelles und als solcher von AD-Administratoren, IT-Leitern, dem höheren Management und CISOs anerkannt. […]

David Blum, Defense & Security Lead bei Accenture, im Gespräch mit der ITWELT.at. (c) timeline / Rudi Handl
Interview

„Ein resilientes Unternehmen zeichnet sich durch größtmögliche Transparenz aus“

Transparenz, soweit im Sicherheitskontext möglich, ist für David Blum, Defense & Security Lead bei Accenture, ein wichtiger Bestandteil von Unternehmensresilienz. Das fördere die aus dem Verständnis folgende Unterstützung der Mitarbeitenden. Die unternehmerische Resilienz müsse nicht nur technisch, sondern auch kulturell verankert werden: „Denn Resilienz beginnt im Kopf jedes Einzelnen“, sagt Blum im Gespräch mit der ITWELT.at. […]

News

Klassifizierung von KI-Systemen gemäß EU AI Act

Unternehmen, die KI nutzen, sollten die rechtlichen Rahmenbedingungen kennen, um teure Bußgelder zu vermeiden. Der EU AI Act stellt den ersten umfassenden Rechtsrahmen zur Regulierung von KI dar und zielt darauf ab, die Grundrechte der Bürger innerhalb der Europäischen Union zu schützen. Da der EU AI Act KI-Systeme nach Risikostufen klassifiziert und damit spezifische rechtliche Verpflichtungen beinhaltet, ist es für Unternehmen unerlässlich, ihre Systeme korrekt zu kategorisieren. […]

Be the first to comment

Leave a Reply

Your email address will not be published.


*