Cisco: Mit neuen Servern zur Hybrid-Cloud

Cisco hat dieser Tage neue Server der UCS-X-Serie präsentiert. Diese verfügen über eine neue Architektur, die Blade- und Rack-Server kombiniert, sowie über eine Verwaltungssoftware, um hybride Cloud-Umgebungen zusammenzuführen. [...]

Die UCS-X-Server sollen zudem ein breiteres Spektrum an Aufgaben erledigen können (c) Cisco

Cisco hat sein Unified Computing System (UCS) um eine neue Klasse von Servern erweitert, die flexibler sein sollen und mit einer auf hybride Cloud-Umgebung ausgerichteten Management-Software ausgestattet sind.

Die UCS-X-Serie ist laut dem Netzwerk-Spezialisten die größte Ummodelung seit der Markteinführung von UCS im Jahr 2009. Im Kern lassen sich bei UCS-X nun Blade- und Rack-Server im gleichen Chassis kombinieren. Frühere UCS-Chassis waren entweder Blade-Systeme für Energieeffizienz oder Rack-Systeme für Erweiterbarkeit.

Die UCS-X-Server sollen zudem ein breiteres Spektrum an Aufgaben erledigen können, und zwar von virtualisierten Workloads, traditionellen Unternehmensanwendungen und Datenbanken bis hin zu privaten Cloud-Anwendungen. Netzwerktechnisch werden die einzelnen Module zu einem Gewebe (Fabric) verbunden, das IP-Netzwerke, Fibre Channel SAN (Storage Area Network) und Konnektivität zu Verwaltungszwecken unterstützen kann.

Mit UCS-X sollen darüberhinaus auch Geräte von Drittanbietern integriert werden können, einschließlich Speicher-Module von NetApp, Pure Storage und Hitachi.

Management-Software orchestriert Clouds

Die X-Serie besteht aber nicht nur aus Hardware. Sie wird mit einer Reihe neuer Software geliefert, so mit Cisco Intersight Cloud Orchestrator, mit dem sich komplexe Workflows vereinfachen lassen. Daneben können mit dem Intersight Cloud Orchestrator Workflow Designer die Workflows über eine Drag-and-Drop-Oberfläche erstellt und automatisiert werden. Des weiteren bietet die Intersight Workload Engine eine Abstraktionsebene auf der Cisco-Hardware, mit der virtualisierte, Container-basierte und direkt auf dem Server laufende Workloads ausgeführt werden können.

Schließlich hat Cisco den Service Mesh Manager vorgestellt. Dabei handelt es sich um eine Erweiterung des Intersight Kubernetes Service, mit der Kubernetes-Container in hybriden Cloud-Umgebungen installiert und verwaltet werden können.

«Durch die heutigen Ankündigungen ermöglicht es Cisco, hochkomplexe hybride IT-Umgebungen einfacher zu betreiben und zu managen. Unternehmen können ihre Cloud-Strategie nun viel leichter umsetzen – egal wie weit sie bereits sind und unabhängig vom gewünschten Anbieter», sagt Christoph Koch, CTO bei Cisco Schweiz.


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