DeepL: Unternehmen nutzen KI für eine bessere Kommunikation

Ein aktueller Bericht von DeepL zeigt auf, wie KI-Sprachtechnologie Unternehmen dabei unterstützt, globale Kommunikationshürden zu überwinden und Abläufe effizienter zu gestalten. [...]

Der Bericht von DeepL beleuchtet die Herausforderungen globaler Unternehmen durch Sprachbarrieren und den Nutzen von KI-gestützter Kommunikation. (c) Unsplash
Der Bericht von DeepL beleuchtet die Herausforderungen globaler Unternehmen durch Sprachbarrieren und den Nutzen von KI-gestützter Kommunikation. (c) Unsplash

DeepL, ein Anbieter von KI-gestützter Sprachtechnologie, hat in einem Bericht analysiert, welche Rolle künstliche Intelligenz (KI) in der Optimierung der Kommunikation in globalen Unternehmen spielt. Basierend auf einer Umfrage unter Führungskräften aus der EMEA-Region und den USA beleuchtet der Bericht „Die Sprachrevolution: Wie Unternehmen mit KI besser kommunizieren können“ die aktuellen Trends, Herausforderungen und Potenziale beim Einsatz von KI-Sprachtools.

KI-Investitionen steigen – Fokus auf Übersetzungen und Effizienz

Laut der Umfrage planen 72 % der befragten Unternehmen, KI noch stärker in ihre Arbeitsabläufe zu integrieren. Insbesondere spezialisierte Anwendungen wie maschinelle Übersetzungen nehmen hierbei einen hohen Stellenwert ein (25 %). Unternehmen in den Niederlanden führen mit 30 % die geplanten KI-Investitionen an, gefolgt von Deutschland (29 %) und Frankreich (26 %). Wichtigstes Ziel der Unternehmen ist es, durch KI-Lösungen einen positiven Return-on-Investment (ROI) zu erzielen.

Sprachbarrieren als Hindernis für Wachstum

Jaroslaw Kutylowski,
CEO und Gründer von DeepL.
© DeepL

„Englisch hat sich zwar als internationale Geschäftssprache etabliert, doch tatsächlich beherrschen nur etwa 20 % der Weltbevölkerung die Sprache auch fließend“, so Jaroslaw Kutylowski, CEO und Gründer von DeepL. „Dies hat erhebliche Auswirkungen auf globale Unternehmen und Fachkräfte: Mehr als die Hälfte der C‑Level-Führungskräfte verbringt jeden Tag über eine Stunde damit, sich mit ineffektiver Kommunikation zu befassen – eine Herausforderung, die sich auch auf andere Management- und Führungsebenen erstreckt. Unsere Untersuchungen zeigen, dass Unternehmen deswegen zunehmend auf KI‑Lösungen zurückgreifen. So planen 72 % der Befragten, KI in ihre täglichen Abläufe zu integrieren, und 25 % von ihnen möchten sich 2025 dabei auf spezifische Aufgaben wie Übersetzungen konzentrieren.

Der Bericht hebt hervor, dass Sprachbarrieren eine zentrale Herausforderung für international agierende Unternehmen darstellen. Schwierigkeiten bei der Expansion in neue Märkte (35 %) oder bei der Betreuung internationaler Kunden (24 %) bremsen viele Unternehmen aus. Besonders betroffen sind Nationen mit sprachlich vielfältigen Märkten wie Deutschland, Frankreich und Belgien.

KI-Sprachtechnologie als Lösung

Der Einsatz von KI-basierten Sprachtools soll helfen, diese Barrieren abzubauen. Unternehmen nutzen zunehmend KI, um interne und externe Kommunikation zu verbessern, Prozesse zu beschleunigen und die Zusammenarbeit in multikulturellen Teams zu fördern. Der Bericht zeigt, dass 32 % der Unternehmen auf eine Kombination aus KI und externer Übersetzungsarbeit setzen, während 31 % die Technologie intern für Übersetzungsprojekte verwenden.

Ein Beispiel für den Nutzen dieser Technologien liefert Panasonic Connect. Laut Shoji Otsubo, Senior Manager, hat das Unternehmen durch den Einsatz von DeepL-Tools die Übersetzungszeiten deutlich reduzieren und damit Effizienzgewinne erzielen können.

Fokus auf interne Kommunikation

Neben der externen Kommunikation rückt auch die interne Zusammenarbeit stärker in den Fokus. Vor allem in den Niederlanden (31 %) und Frankreich (25 %) sehen Unternehmen Handlungsbedarf, um mehrsprachige Teams zu unterstützen.

Die Ergebnisse basieren auf einer Umfrage, die Infuse Media im Oktober 2024 unter 780 Führungskräften aus der EMEA-Region und den USA durchgeführt hat. Der vollständige Bericht ist unter diesem Link verfügbar. 


Mehr Artikel

News

Smarte Roboter erobern die Fabrik

Die intelligente Fabrik ist längst Realität – und auch der „unwissende“ Roboter von einst gehört mehr und mehr der Vergangenheit an. Eine solche Fabrik zeichnet sich durch die Kombination verschiedener Technologien aus, die nahtlos ineinandergreifen. NTT DATA erklärt, welche Rolle KI und Edge Computing dabei spielen. […]

News

Warum Backups alleine ERP-Systeme nicht vor Cyberangriffen schützen

Backups sind zweifellos ein essenzieller Bestandteil jeder IT-Sicherheitsstrategie. Gleichzeitig vermitteln sie oft eine trügerische Sicherheit. Volker Eschenbächer von Onapsis, Anbieter für ERP-Security, schätzt die aktuelle Bedrohungslage ein und beleuchtet, welche Maßnahmen Unternehmen neben klassischen Backups noch ergreifen sollten, um sich zu schützen. […]

Be the first to comment

Leave a Reply

Your email address will not be published.


*