PostgreSQL wird zur Managed-Vektordatenbank

Vektordatenbanken spielen eine Rolle für KI-Anwendungen und im Bereich Natural Language Processing. Die Open-Source-Erweiterung pgvector macht Instaclustr PostgreSQL zur Managed-Vektordatenbank. [...]

Foto: .postgresql.org

Im Kontext von KI-Anwendungen und im Bereich Natural Language Processing spielen Vektordatenbanken eine immer wichtigere Rolle. Um deren Vorteile zu nutzen, brauchen Nutzer von PostgreSQL nur die Erweiterung pgvector installieren. Instaclustr hat sie jetzt zum Portfolio seiner Managed-Platform-Lösung hinzugefügt.

Eines der wichtigsten Merkmale der Open-Source-Datenbank PostgreSQL ist ihre Erweiterbarkeit. Die große Anzahl an Extensions sorgt dafür, dass PostgreSQL mit praktisch jeder Programmiersprache zurechtkommt und die Erweiterung pgvector macht sie überdies zu einer Vektordatenbank. Über diese ebenfalls quelloffene Extension erhält PostgreSQL die Fähigkeit, Vektorrepräsentationen zu verarbeiten und deren Distanz zueinander zu berechnen.

Diese Methodik kam ursprünglich zum Beispiel in E-Commerce-Systemen für Kaufempfehlungen zum Einsatz. Neuere und zukunftsgerichtete Anwendungsbeispiele sind KI-Anwendungen und Natural Language Processing.

Die Erweiterung gehört ab sofort auch zum Portfolio von Instaclustr. Weitere Informationen über pgvector und einen Walkthrough durch eine Beispielanwendung finden Sie in diesem Blogbeitrag.

*Bernhard Lauer beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit IT-Themen und bereitet diese als Autor und Redakteur auf – unter anderem für die dotnetpro. Programmieren gelernt hat er mit dem C64 und Basic. Er hat über die Anfänge von Java, JavaScript, HTML und .NET berichtet und sich zuletzt mit Python beschäftigt, nicht zuletzt deshalb, weil es ohne Semikolons auskommt ;-).


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