Shpock: Der Flohmarkt ist immer dabei

Dem heimischen Startup Finderly ist mit der praktischen Flohmarkt-App Shpock ein Überraschungserfolg gelungen: Innerhalb von 3,5 Monaten wurde die kostenlose Anwendung mehr als 100.000 Mal heruntergeladen. [...]

Jedes Wochenende stürmen tausende Menschen auf Flohmärkte jeglicher Art oder besuchen Vintageshops, die sich immer größerer Beliebtheit erfreuen. Zum einen auf der Suche nach dem besonderen Schnäppchen, aus Freude an der Nostalgie und zum anderen, um nicht mehr verwendete Gegenstände anderen anzubieten, die dafür Verwendung haben und dabei noch ein wenig zu verdienen.
Auch das Internet bietet mittlerweile viele Möglichkeiten für Suchende und Bietende. Aber Plattformen wie Ebay oder andere Online-Kleinanzeigenportale sind vielen Schnäppchenjägern und emotionalen Schnellkäufern zu aufwendig. Das dachte sich auch das Wiener Start-Up Finderly: „Ich habe mir immer eine simple Lösung gewünscht. Ein Foto mit dem Smartphone gemacht, ein paar Zeilen Text und schon ist mein Angebot online“, sagt Finderly-Mitgründerin Katharina Klausberger. Und so kam das Unternehmen auf Shpock (von „Shop in your pocket“).
Die Smartphone-App (iOS, Android) ermöglicht Durchstöbern, Kauf und Verkauf von verschiedensten Dingen auf denkbar einfachste Weise: Nach der Registrierung über Facebook muss man lediglich ein Foto des Gegenstands machen, den Titel und eine Beschreibung angeben und den Preis festlegen. Die angebotenen Gegenstände werden nach Entfernung vom eigenen Standort sortiert angezeigt. Mittlerweile kann man das Angebot auch nach Themengebieten bzw. Kategorien durchsieben. Usern, die besonders interessante Dinge anbieten, kann man auch folgen, um am Laufenden zu bleiben. Wenn man etwas Passendes gefunden hat, ist es ein Leichtes, den Verkäufer via integrierten Chat zu kontaktieren um über den endgültigen Preis und die Übergabe verhandeln. Abgesehen vom Kaufpreis fallen für Käufer und Verkäufer keine Kosten an.
Shpock wurde seit dem Start am 17.September 2012 über 100.000 Mal heruntergeladen und fast 50.000 Produkte im Wert von mehreren Millionen Euro wurden seit damals hinzugefügt. Durch die Geschenksuche vor Weihnachten oder den Umtauschwunsch danach konnte Shpock in den letzten beiden Wochen noch mal deutlich wachsen. Allein in der Weihnachtswoche haben mehr als 15.000 Personen die App heruntergeladen. „Shpock bietet eine simple Lösung im Vergleich zu anderen Plattformen“, erklärt Armin Strbac, ebenfalls Gründer von Finderly.

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