Eine Analyse des Inits Gründerservices zeigt, dass der volkswirtschaftliche Nutzen von Start-ups unerwartet groß ist. Durch die jungen Unternehmen werden Arbeitsplätze geschaffen und es gibt Finanz-Rückflüsse & Inkubator-Effekte. [...]
Start-ups schaffen zahlreiche Arbeitsplätze, bewirken millionenschwere volkswirtschaftliche Wertschöpfungen und profitieren „in barer Münze“ von Inkubatoren. Das belegen Daten des Inits Universitäres Gründerservice (www.inits.at), das aus Anlass seines zehnjährigen Bestehens eine Analyse unter 119 unterstützten Unternehmen durchgeführt hat.
Diese zeigt, dass diese Unternehmen schon in der Start-up-Phase durchschnittlich mehr als fünf Arbeitsplätze schaffen, ihre regionale Wertschöpfung mehrere hundert Millionen Euro pro Jahr betragen kann und sie jährlich über zehn Millionen Euro an Steuerzahlungen auslösen. Zusätzlich vergeben sie Forschungs- und Infrastrukturaufträge in Millionenhöhe und akquirieren über 150 Millionen Euro an Finanzierungen für ihre Innovationsleistung – deutlich mehr als das Zehnfache der Inits-Basisfinanzierung. „Eine aktuelle Studie mit der wir die Joanneum Research beauftragt haben, ergab für 98 der 119 Inits Start-ups sogar ein Arbeitsplatz-Potenzial von insgesamt bis zu 2.800 Beschäftigten bis 2017/18“, sagt der scheidende Geschäftsführer des Inits, Michael Rauhofer.
Weitere volkswirtschaftliche Effekte zeigten sich durch die regionale Wertschöpfung und Steuerzahlungen. Dies belegt u. a. eine Szenarioberechnung der Joanneum Research, in der regionalwirtschaftliche Brutto-Wertschöpfungs-Effekte ausgewählter Start-up-Unternehmen des Inits berechnet wurden. Auf Basis von 98 Unternehmen liegt die regionale Brutto-Wertschöpfung bei 200 Millionen Euro Jahres-Gesamtwirkung. Weiter konnte gezeigt werden, dass allein die ältesten 56 Start-ups (gegründet in den Jahren 2004 bis 2008) Steuerzahlungen in Höhe von 13 Millionen Euro im Jahr 2011 auslösten. Das ist mehr Steuereinkommen als die Republik für zehn Jahre Inits aufwenden musste.
Die Vorteile, die allen Beteiligten durch die Inkubator-Aktivitäten des Inits entstehen, erläutert Rauhofer wie folgt: „Der große Teil der Inits-Start-ups sind Ausgründungen der Universität Wien und der Technischen Universität Wien, die ihrerseits Mit-Gründer des Inits sind. Schon bisher haben diese Start-ups Forschungs- und Infrastrukturaufträge in Höhe von 5,6 Millionen Euro vergeben.“
Gerade für junge Unternehmen ist es nicht immer einfach Geldmittel zu akquirieren, die für die weitere Entwicklung, Patentierung, Vermarktung und den Aufbau der Unternehmensorganisation notwendig sind. Das Inits unterstützt die Jungunternehmer zwar auch finanziell doch weit wichtiger ist sein Angebot an Beratung, Infrastruktur und Netzwerk. Genau dafür wurde das Service im Jahr 2002 von der Uni Wien, der TU Wien und der Technologieagentur der Stadt Wien (ZIT) als Teil des AplusB-Programms des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und der Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gegründet.
„Den von uns betreuten Unternehmen gelang es in Summe 101 Millionen Euro an Eigenkapital aufzunehmen, das von Business Angels oder Venture Capital-Fonds bereitgestellt wurde. Weiters konnten die Jungunternehmen insgesamt 58 Millionen Euro an zusätzlichen Forschungsförderungsgeldern gewinnen. So wurden mit einer Basisfinanzierung des Inits von ca. 12 Millionen Euro Mittelzuflüsse für österreichische Innovationsleistungen in Höhe von EUR 159 Millionen ausgelöst“, erklärt Rauhofer. Das Budget für Inits wurde für die nächsten fünf Jahre vom BMVIT um elf Prozent und der Stadt Wien um 44 Prozent aufgestockt. Rauhofer, der das Inits seit 2004 als Geschäftsführer verlässt das Service auf eigenen Wunsch.
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