Editorial: Digital Skills

Laut aktuellem Digital Skills Barometer verfügen nur rund 30 Prozent der Mitarbeitenden in österreichischen Unternehmen über die für das moderne Berufsleben erforderlichen digitalen Fähigkeiten. [...]

Oliver Weiss, Chefredakteur von IT WELT.at (c) Wolfgang Franz
Oliver Weiss, Chefredakteur von IT WELT.at (c) Wolfgang Franz

Dazu kommt, dass viele Menschen ihre digitale Fitness überschätzen. Dieser Mangel an digitaler Fitness wirkt sich immer gravierender aus. Zum Beispiel wenn es um den Einsatz künstlicher Intelligenz geht: Laut einer gemeinsamen Umfrage von Tietoevry Austria, Microsoft Österreich und SAP Österreich ist eines der größten Hindernisse bei der KI-Nutzung der Mangel an technischem Fachwissen. Und auch der Angst von Mitarbeitenden, durch KI ersetzt zu werden, lässt sich am Besten mit Weiterbildung begegnen.

Hermann Erlach, General Manager von Microsoft Österreich bringt es schön auf den Punkt: »Mitarbeitende werden nicht durch KI ersetzt, sondern durch Mitarbeiter, die KI-Tools bedienen können.« Ein weiteres Beispiel für die dringende Notwendigkeit, digitale Skills auszubauen sind durch KI erzeugte Fotos, die sich kaum mehr von authentischen Fotos unterscheiden lassen. Dieser Gefahr kann nur durch den Ausbau von Informationskompetenz und digitalen Fähigkeiten der Bevölkerung entgegengetreten werden. Um es mit den Worten von Michael Swoboda, Geschäftsführer von ETC zu sagen: »Es braucht eine gemeinsame Anstrengung von Unternehmen und Staat, um digitale Kompetenzen als vierte Grundkompetenz neben Lesen, Schreiben und Rechnen zu etablieren und damit die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs zu sichern.«


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