IT-Werkstatt bildet Fachkräfte der Zukunft aus

IT-Fachkräfte sind gefragt. Dennoch haben sich Betriebe oft dafür entschieden, auf Lehrlinge zu verzichten, weil die Zeit für eine Ausbildung fehlt. [...]

Aus diesem Grund wurde von der Fachgruppe UBIT in der Wirtschaftskammer Vorarlberg in Zusammenarbeit mit dem WIFI Vorarlberg die IT-Werkstatt entwickelt – ein einzigartiges Projekt in Österreich. Seit Herbst 2014 können IT-Lehrlinge (Technik und Informatik) in den ersten beiden Ausbildungsjahren einen zusätzlichen Tag praxisorientieren Fachunterricht absolvieren und so ihr Wissen vertiefen. Die Ausbildung ist zudem mit den Berufsschulen abgestimmt. „Bei den sogenannten Praxistagen werden gezielt Themenschwerpunkte gesetzt. Es gibt dabei zum Beispiel Problemstellungen, die von den Lehrlingen gemeinsam gelöst werden“, erklärt der fachliche Leiter Karl Obexer.
Drei-Säulen-Modell
Mit der IT-Werkstatt werden Betriebe unterstützt, die Lehrlinge in den Berufen IT-Technik beziehungsweise IT-Informatik ausbilden. Unter fachkundiger Betreuung werden in der IT-Werkstatt die theoretischen Lehrinhalte praktisch umgesetzt und angewendet. Der Weg vom Lehrling zur IT-Fachkraft ist auf einem 3-Säulen-Modell aufgebaut, das den ausbildenden Betrieb, die Berufsschule, sowie die Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis – die IT-Werkstatt – umfasst.
Mit der IT-Werkstatt bekommen die IT-Lehrlinge zusätzliches, praxisorientiertes Fachwissen und gleichzeitig die Möglichkeit, dieses zu festigen. Damit profitieren alle Beteiligten, sowohl der Lehrling als auch der Lehrbetrieb. Das hat mehrere Gründe. Einerseits wird die Attraktivität der Lehre im Bereich der IT gesteigert und der Lehrbetrieb bei der Ausbildung entlastet. Die Lehrlinge werden darüber hinaus früher produktiv und auch dem Fachkräftemangel kann aktiv entgegengewirkt werden.

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